Handeln ist sterben lernen # II

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Zweistündige Performance/ Installation/ Vier Akteure/ Württembergischer Kunstverein/ Stuttgart

Der Raum ist dunkel. Vier Akteure sitzen einzeln in vier Projektionen. Die Videos zeigen je einen Straßenmusiker, Videoaufnahmen aus der ganzen Welt (Mexico City, New York, etc.). Die Projektoren, Video-player und Lautsprecher sind mobil an Rücksäcken befestigt, durch lange Kabel und Kabeltrommeln mit Strom versorgt und so mobil. Tritt einer der Besucher in den Ausstellunsraum, löst sich eine der AkteurInnen von der Projektion, nimmt den ihr zugeordneten Videoprojektor, welcher vor der AkteurIn steht und in dessen Projektion sie saß. Nun läuft sie zum Betrachter und begleitet diesen, ohne auf Fragen zu antworten, soweit wie die Stromkabel reichen. Der Weg der Akteure endet nicht mit dem Verlassen des Ausstellungsraums, sondern setzt sich in den öffentlichen Raum fort, soweit die Kabeltrommeln reichen. So wird die Situation – wie auch die Band – von den Akteuren mit jedem neuen Besucher zerlegt und anschließend wieder neu zusammengesetzt, im öffentlichen Raum, wie auch anschließend im Ausstellungsraum.

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