Come in and close the toilet door behind you!

Performance, Helsinki (FIN), 2015

1. Setz dich neben mir aufs Klo, schließe die Tür hinter dir.
2. Lächle drei Minuten in eine Kamera vor dir, ich stoppe die Zeit.

An wen oder was denkst du? Wie stellst du dein Lächeln her?
Ohne ein lebendiges Gegenüber löst sich das natürlich begonnene
Lächeln während dieser unnatürlich langen Dauer langsam auf. Das
Lächeln wird so zu einem selbstreflexiven Akt, in dem sich der Rezipient
mit sich und seiner Situation auseinandersetzen muss. Das Interview,
welches ich den Besuchern zu einem späteren Zeitpunkt zukommen
lasse, dient als Grundlage für ein weiteres Gespräch.

Ausschnitt eines Interviews auf der Toilette

„ … Yes. I was afraid I wasn´t smiling. So I wonder what that tells about me that I cannot smile. If I can not smile even three seconds. So that…

I would say that… ahmm… I maybe think that I have just some kind of pessimistic way of life or way of think that I can not smile.

I am afraid that might be. And I… so that… It is strange that if no one can smile… or anyone can not smile more than three seconds, that was the surprise for me. If that is true what you have noticed. So I have thought that some people who are joyfull, they would smile at least three minutes.“